Im ersten Halbjahr 2020 hat LeasePlan Deutschland knapp über 20.000 Kfz-Schäden abgewickelt, die Reparaturkosten verursacht haben. Das sind im Vergleich zum Vorjahreszeitraum insgesamt rund 19 Prozent weniger Schäden in der Vollkasko- und Teilkaskoversicherung.

LeasePlan Deutschland betreut mehr als 110.000 gewerblich genutzte Fahrzeuge. Die Versicherung der Kundenfahrzeugflotte zählt zum Full-Service-Dienstleistungsangebot des Autoleasing- und Fuhrparkmanagement-Anbieters. In jedem Jahr zieht LeasePlan eine Bilanz über die Anzahl der Schäden, Schadenfrequenzen* und Schadenaufwand.

Auf den ersten Blick ist sehr erfreulich, dass sich die Verringerung der Schadenanzahl ausnahmslos durch alle Ursachen zieht. Auf den zweiten Blick fällt auf, dass der durchschnittliche Aufwand je Schaden und somit die durchschnittlichen Reparaturkosten bei den überwiegenden Schadenarten um mehr als 5 Prozent gestiegen sind. Das ist – insbesondere in der Vollkaskoversicherung – ein Trend, den LeasePlan schon seit einigen Jahren beobachtet. Grund: Die zunehmende Zahl von Assistenzsystemen macht das Autofahren zwar sicherer, aber wenn es zu einem Schadenfall kommt, sind die Reparaturkosten entsprechend hoch.

Teilkasko: Weniger Sturm und Hagel

Das ruhigere Wetter im ersten Halbjahr spiegelt sich auch in den Kfz-Reparaturen wider, denn es gab im ersten Halbjahr 2020 knapp 30 Prozent weniger Sturm- und Hagelschäden. Auch der Abwärtstrend bei der Anzahl der Diebstähle von Navigationssystemen setzte sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum erneut um knapp 57 Prozent weiter fort. Es gab aber auch wieder besonders viele beschädigte Scheiben, die ausgetauscht wurden. Zusammen mit den Scheibenreparaturen machen sie über 70 Prozent aller Schäden aus.

Vollkasko: Rangierschäden an der Spitze

In der Vollkaskoversicherung zählen Park- und Rangierschäden mit über 30 Prozent Anteil an allen Schäden wieder zu den häufigsten Schadenursachen. Die gute Nachricht ist, dass die Schadenhäufigkeit bei Unfällen, die durch mangelnde Fahrzeugkontrolle oder fehlende Aufmerksamkeit entstanden sind, weiter gesunken ist. Dazu zählen beispielsweise Auffahrunfälle, Kollisionsschäden, Schleuderunfälle, Ausweichmanöver und Vorfahrtsverletzungen.

Am 30. November 2020 ist der Stichtag für den Wechsel von Kfz-Versicherungen. Mit Einhaltung der verpflichtenden einmonatigen Kündigungsfrist muss die Autoversicherung spätestens zum 30. November gekündigt werden, damit der Wechsel zum Jahresende möglich ist. Im Gegensatz zu Kfz-Versicherungen von Privatfahrzeugen können Firmen den steigenden Betriebskosten durch ein Risikomanagement, alternativen Deckungskonzepten oder – bei Großflotten ab 400 Fahrzeugen – alternativen Kaskofonds entgegenwirken.

Anmerkungen für die Redaktion:

*) Schadenfrequenz: Schadenkennzahl, die das Verhältnis der Schadenanzahl bezogen auf die Anzahl der Versicherungsverträge im betrachteten Versicherungsbestand ausdrückt. Die Schadenfrequenz wird periodenbezogen ermittelt.

Alle in dieser Pressemitteilung genannten Zahlen sind Werte, die LeasePlan Deutschland für die spezifischen Schadenkategorien ermittelt, um entsprechende Analysen vorzunehmen.

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